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darlehensverträge

Um zu verhindern, dass Verbraucherdarlehensverträge, die vor dem 15.03.2020 abgeschlossen worden sind, aufgrund der Nichtzahlung fälliger Annuitätsraten notleidend werden, gilt, dass Zahlungsansprüche des Darlehensgebers, die zwischen dem 01.04.2020 und dem 30.06.2020 fällig werden, mit Eintritt der Fälligkeit für die Dauer von 3 Monaten gestundet werden, wenn der Darlehensnehmer pandemie-bedingte Einnahmeausfälle hat und ihm deswegen die Leistung nicht zumutbar ist.

Ursache der fehlenden Leistungsfähigkeit kann also bspw. die Anordnung von Kurzarbeit oder eine krisenbedingte Arbeitslosigkeit sein.

Nicht zumutbar ist dem Darlehensnehmer die Erbringung der Leistung insbesondere dann, wenn der angemessene Lebensunterhalt des Betroffenen und seiner Unterhaltsberechtigten gefährdet ist.

Die Vertragsparteien sollen sich über eine Anpassung der Vertragsbedingungen verständigen. Kommt eine einverständliche Regelung über die Vertragsanpassung nicht zustande, verlängert isch die Laufzeit des Darlehensvertrages um 3 Monate mit der Folge einer Komplettverschiebung der einzelnen Raten.

Verbraucherdarlehensverträge sind Darlehensverträge, die ein Verbraucher im Sinne von § 13 BGB als Darlehensnehmer abschließt. Entscheidend ist die Verbrauchereigenschaft im Hinblick auf den konkreten Darlehensvertrag. So können Darlehensverträge, die ein Unternehmer zu privaten Zwecken schließt, von der Regel erfasst sein, etwa wenn ein Restaurantbetreiber zur Finanzierung seines Eigenheims einen Darlehensvertrag abschließt. Darlehensverträge von Unternehmern für Zwecke ihres Unternehmens werden dagegen von der Regelung derzeit nicht erfasst

 

 Wir unterstützen und begleiten Sie gerne - sprechen Sie uns an.

   

 

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