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corona - sonderservice

Die aktuelle Corona-Krise hat eine Situation ausgelöst, die es in der Bundesrepublik noch nicht gegeben hat. Das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben ist auf nahezu "Null" reduziert. Ladengeschäfte sind bis auf wenige Ausnahmen geschlossen. Gaststätten dürfen nur noch wenige Stunden öffnen. Betriebe haben die Produktion eingestellt. Es nicht annähernd abzusehen, wie lange der Krisenmodus beibehalten werden muss.

Die besondere Situation hat erhebliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland in seiner Gesamtheit, aber auch für jedes einzelne Unternehmen. Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Arbeits-, Miet-, Pacht-, Leasing- und Kreditverträgen) und die Pflicht zur Zahlung von Steuern und sonstigen öffentlichen Abgaben bestehen auch weiterhin.

Gleiches gilt selbstverständlich auch für gesetzliche Handlungspflichten, deren Verletzung für die Entscheidungsträger häufig strafbewehrt ist, aber auch erhebliche zivilrechtliche Konsequenzen bis hin zur umfassenden persönlichen Haftung für fremde Verbindlichkeiten, nämlich Schulden des Unternehmens haben kann.

Der Gesetzgeber hat bereits gehandelt und einen Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmenerrichtet.

Informationen dazu finden Sie u.a. auf der Website des Bundeswirtschaftsministeriums und im aktuellen Informationsblatt des Deutschen Steuerberaterverbands (Stand 17.03.2020). 

Im Abschnitt "Nützliche Links" finden Sie Links zu weitergehenden Informationen und notwendigen Formularen.

Beachten Sie:

Jede Art von staatlicher Hilfe erfordert ein aktives Tätigwerden des Unternehmers!

Wir unterstützen und begleiten Sie gerne - sprechen Sie uns an.

 WICHTIGER HINWEIS:

Geschäftsleiter von juristischen Personen (GmbH / UG / AG / e.V. / e.G.) oder Personengesellschaften, bei denen kein persönlich haftender Gesellschafter eine natürliche Person ist (GmbH & Co KG u.ä.) treffen in einer wirtschaftlichen Krise des Unternehmens besondere Handlungspflichten.

Ist das Unternehmen nicht in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten zu zahlen, liegt möglicherweise eine Zahlungsunfähigkeit im Sinne von § 17 InsO vor. Es besteht nach § 15a InsO die gesetzliche Pflicht, unverzüglich, spätestens aber nach 3 Wochen, beim zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag zu stellen. 

Auch wenn die Regierung eine gesetzliche Regelung vorbereitet, nach der gesetzliche Handlungspflichten, bspw. die Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO, suspendiert werden soll, gelten diese Regelungen einstweilen nach wie vor.

Die Suspendierung der Antragspflicht wird zudem von engen Voraussetzungen abhängig gemacht werden.

Lassen Sie sich fachkundig beraten und reduzieren Sie Ihre persönlichen Risiken!